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Familie

Familie KornFamilie Korn

Herzlich Willkommen auf unserer Homepage. Wir sind froh, Ihnen einen kleinen Überblick über die letzten 60 Jahre unserer eigentlich noch viel längern Tradition hier in Oberheimbach im wunderschönen Mittelrheintal geben zu können.

Wie ist der Name des heutigen Weingutes entstanden?
1953 heirateten Elfriede Eisenbach und Fritz Korn. Durch die Fusion ihrer zwei Weingüter (Korn am Zehnthof & Eisenbach heutiger Sitz) entstand der Name Weingut Eisenbach-Korn.

1990 übernahm  Sohn Friedel Korn mit Ehefrau Elke das Weingut mit etwa 5ha Steillagen Weinbergen. Durch Raupen und später Spezialschlepper, war es möglich das Weingut auf über 12ha Rebfläche zu vergrößern.

2001 Junior Tobias Korn ist fertig mit seiner Ausbildung zum Weinbautechniker und steigt in das Familienweingut ein. Dort ist er verantwortlich für den Weinausbau im Keller.

2002 heiraten Tobias & Natalie, die in den täglichen Betrieb mit eingebunden ist.

2005 wurde ihre Tochter Fabienne geboren (unsere Weinkönigin),

2008 dann Sohn Cedric. Die Zwei halten die Familie auf Trab.

Damit Sie uns noch ein wenig näher kennenlernen können, möchten wir uns bei Ihnen kurz vorstellen:

Friedel Korn (Senior Chef):

Geboren 1958, lebt er seit seiner Geburt in Oberheimbach und ist natürlich mit dem Ort verwurzelt. Das Elternhaus (heutiges Weingut) war das Weingut Eisenbach mütterlicherseits. Aufgewachsen ist er mit seinem 4 Jahre älteren Bruder Harald, für den schon früh klar war, dass er nicht im Weingut bleiben möchte. Friedel absolvierte seine Ausbildung auf dem elterlichen Hof, anschliessend hat er in Bad Kreuznach mit dem Weinbau Technikter sein Wissen vertieft. Bevor Friedel Ende der 80er Jare den Betrieb übernahm, hat hauptsächlich seine Mutter Elfriede das Weingut geführt und wurde vor allem im Weinberg von ihrem Mann Fritz Korn, der einige Weinberge mit in die Ehe gebracht hatte, unterstützt.
Da der Fasskeller Ende der 60er Jahre von seinen Eltern groß genug errichtet wurde, fehlte es dann irgendwann an Platz für die Flaschen. So errichtete er 1988 die neue Lagerhalle in den Fels hinter dem Weingut (Katzenpfad). Dort herschen das ganz Jahr über konstante Temperaturen, so dass der Wein optimal (trocken, temperiert und dunkel) lagern kann.
Friedel (eigentlich Friedrich Georg Korn) hat den Betrieb vom ehemaligen kleinen landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb zum reinen Weingut umgestellt und die Weinbergsfläche von 5 auf 11 Hektar vergrößert. Dies war aber nur möglich, da der von Maschinen begeisterte Winzer Mitte der 80er mit seinen Kollegen zunächst mit Raupen und später mit Radtraktoren viele Versuche gefahren ist. Die Steillagen im Heimbachtal sind auch heute noch trotz hochmoderner Schmalspurtraktoren immer eine Gefahr. Da es einige Arbeiten gibt, die nur in einem kurzen Zeitfenster verrichtet werden können und wenn es dann zu nass ist, sind die bis zu 55% steilen Flächen nicht befahren.
Seit 2001 unterstützt er seinen Sohn Tobias und hat mit ihm eine GbR gegründet. So konzentriert sich seine tägliche Arbeit vorallem auf die Pflege der Weinberge.

 

Elke Korn (Senior Chefin):  

Geboren 1960, aufgewachsen mit ihren 3 Schwestern in Oberdiebach auf dem kleinen Bauernhof der Familie Rahn. Der Vater ist leider früh verstorben, so dass ihre Mutter Doris die vier Töchter sowie den Hof alleine weiter versorgen musste. Neben den 5-8 Milchkühen wurden hauptsächlich Getreide und Kartoffeln angebaut. Aber auch Weinberge gehörten zum Betrieb. Elke als älteste Tochte musste dann früh viele Aufgaben auf dem Hof sowie die Versorgung der kleinen Schwestern übernehmen.
Nach ihrer Lehre zur Verkäuferin, fand sie im Weingut von ihrem Verlobten Friedel erfüllende Aufgaben im Weinberg und Büro, sowie als Hausfrau und Mutter der drei Kinder.
Heute geht sie es etwas ruhiger an und hilft bei den verschiedenen Handarbeiten im Weinberg mit.

 

Tobias Korn (Junior Chef):

Geboren 1979 wuchs er zusammen mit seiner Schwester Nadine und dem 13 Jahre jüngeren Bruder Julian im Weingut der Eltern bzw. Großeltern auf. Da seine Eltern den Betrieb Anfang der 90er Jahre stark vergrößerten und dadurch viel Arbeit hatten, kümmerte er sich oft um seinen kleinen Bruder, der dann z.B. im Kinderwagen mit zum Bolzplatz kam. Mit 15 schloss Tobias die schulische Ausbildung ab und begann eine Winzerlehre im Staatsweingut Assmannshausen im Rheingau. Dort wurde ausschließlich Spätburgunder angebaut, auch heute noch sind diese Spitzenweine weltbekannt. Daher lag es nahe, dass im Weingut Eisenbach-Korn 1994 auch der erste Spätburgunder gepflanzt wurde. Den tradtionellen Ausbau im großen Holzfass, Maischegärung und schonende Verarbeitung um ein Spitzenprodukt zu erzeugen, lernte er auch in seiner Ausbildung und übernahm dies für den heimischen Betrieb.
Der bis dahin eher auf  Masse ausgelegte Betrieb mit einem größeren Fassweinanteil, sollte zu einem hochmodernen Weingut mit bester Qualität umgestellt werden. Besonders die erste Lese seines Spätburgunders bleibt Tobias für immer in Erinnerung. Um das Qualitätsstreben zu unterstützen, wurden im August 1997 ca. 30% der Ernte vor dem Herbst rausgeschnitten, um den anderen Trauben eine bessere Reife zu gewährleisten. Vater Friedel, sowie Senior Chefin Elfriede hatten zunächst große Probleme auf einen Teil der Ernte zu verzichten, jedoch wurde den beiden spätestens zur Abfüllung des Jahrgangs klar, dass sich die Mühe gelohnt hatte und ein toller Wein entstanden war!
Nach der Winzerlehre absolvierte der Jungwinzer eine Ausblidung zum Weinbautechniker in Bad Kreuznach, um sein Fachwissen noch weiter zu vertiefen. 2000 hat er diesen als jüngster Absolvent mit gerade mal 21 Jahren abgeschlossen. Nach wie vor bildet Tobias sich immer weiter und dreht jedes Jahr an der Qualitässchraube auf der Suche nach dem besten Wein.
Da ihm Fremdsprachen auch wirklich fremd sind, hat er keine weitere Ausbildung im Ausland absolviert, sondern ist direkt im elterlichen Betrieb als Gesellschafter eingestiegen.
Im Januar 2001 lernte er seine Frau Natalie kennen und die beiden heirateten im Juni 2002.
2005 kam ihre Weinkönigin Fabienne zur Welt und 2008 wurde die Familie mit Sohn Cedric komplettiert.
Seit 2010 treten die Senioren etwas kürzer, Friedel und Elke haben die Wohnungen mit den Junioren getauscht, so sind die „Jungen“ von nun an Ansprechpartner bei Kunden, Lieferanten…
Zum Arbeitsfeld von Tobias gehört heute vor allem die Betriebsführung, dass bedeutet viel Verwaltungsarbeit im Büro. Den Weinausbau im Keller hatte er schon beim Einstieg ins Weingut übernommen. Da er aber immer froh ist draussen zu sein, geht es spätestens nach der Abfüllung im März in den Weinberg, wo bis zur Ernte im Oktober sehr viel zu tun ist.
Er hat seinen Traumberuf gefunden!

 

Natalie Korn (Junior Chefin): 

Geboren 1979, wuchs sie mit ihrer 2 Jahre jüngeren Schwester bei ihren Eltern Doris & Heinz Witzki im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen, mit herrlichem Blick über den Rhein, auf. Sie hat auch heute noch einen engen Kontakt zu Freunden und Familie, auch wenn diese auf der ganzen Welt verstreut leben.
Neuwied ist trotz seiner Lage im Mittelrheingebiet und der Nähe zum Weinort Leutesdorf eher eine Bierstadt. Doch Natalie hatte schon immer ein Faible für den Wein, auch wenn es früher eher die Fruchtweine aus Himbeeren und Brombeeren waren, die sie schon mit 17 Jahren zu Hause selbst herstellte.
Nach dem Abitur in Neuwied schloss sie eine Ausbildung im Einzelhandel an, da sie schon immer den Kontakt zu Menschen suchte. Noch während ihrer Ausbildung übernahm sie viel Verantwortung im Aufbau neuer Filialen und teilweise auch als Filialleitung. Die erstklassige Abschlussprüfung bestätigte ihr Engament und Fachwissen. In der Zwischenzeit lernte sie Tobias kennen und zog wenig Zeit später bei ihm ein. Nach der Ausbildung war der Betrieb noch nicht so weit, um Natalie einzustellen, so blieb sie ihrem Beruf treu und arbeitete in einer Buchhandlung, da sie schon immer ein großes Interesse an Büchern hatte und bis heute hat.
Nach der Elternzeit der beiden Kinder half sie immer mehr im Weingut mit und kündigte letzendlich ihren Job, um im Familienbetrieb zu helfen. Sie ist eine leidenschaftliche Köchin, versorgt die Kinder und arbeitet im Weingut im Büro und mit den Kunden. Sie ist „immer“ die erste Ansprechpartnerin für ihre Belange, ob persönlich, am Telefon oder per E-Mail, egal ob auf Deutsch, Englisch oder Französisch, Natalie ist immer für sie da. Ausserdem organisiert sie alle Feste und schreibt die Kundenbriefe, Newsletter, Facebook….
Privat ist sie sehr engagiert und war zunächst im Sportverein, wo sie Handball gespielt hat und auch mehrer Jahre im Vorstand war. In der neu gegründeten Gemeinschaft WOF (Wir Oberheimbacher Frauen) ist sie in dem sehr aktiven Kulturausschuss tätig und organisiert verschiedenste Veranstaltungen mit.
Sie liebt den Kontakt zu netten Menschen und Weintrinker sind alle nett 🙂